Der Bonner Autor Detmar Jobst verarbeitet in seinem Roman „Ein Hauch Zeit“ Eindrücke aus 30 Jahren hausärztlicher Tätigkeit. Geborenwerden, Altern und Vergehen hat er als ebenso universell wie individuell erlebt – dem Altwerden ausweichen möchten allerdings die meisten von uns, sagt er. Lange und gesund leben sei ein ausgesprochen aktuelles Thema.
Im Buch wird dieses Thema konsequent verfolgt, ob im Labor der Protagonistin, in der kriminellen Konkurrenz von drei Forschungsgruppen oder im Eingreifen anderer Mächte mit der Entführung der Hauptperson – die preisgekrönte Biologin deutsch-chinesischer Herkunft Samantha Li hält einen möglichen Schlüssel zur Verlängerung menschlichen Lebens in der Hand.
Es geht im Wissenschaftsthriller auch um Liebe, Freundschaft und Konkurrenz, Dynamik des Fortschritts und die Erderwärmung, um Nachdenklichkeit beim Ausblick auf eine nicht zu ferne Zukunft. Jobsts sympathische fiktive Figuren durchleben ein fesselndes Jahr, wachsen an den Ereignissen – und leben länger als andere Menschen.“